De Loys Affe

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EntitÀt / Titel: De-Loys-Affe

Hintergrund: Der De-Loys-Affe könnte in SĂŒdamerika wohnen, aber es gibt keine Beweise dafĂŒr, dass es ihn gibt.

Schon im 16. Jahrhundert gab es Berichte unter anderem von den sĂŒdamerikanischen Indianern, nach denen große Affen Frauen entfĂŒhren, MĂ€nner umbringen und sogar Menschen fressen wĂŒrden.
Der Geologe François de Loys suchte mit einer Expedition in Kolumbien und Venezuela Erdöl, wobei sie auf zwei Affen stießen. Sie waren jedoch grĂ¶ĂŸer als andere Affen in der Gegend, liefen nur auf ihren Hinterbeinen und hatten keinen Schwanz. Sie waren aggressiv, bewarfen die MĂ€nner mit Kot und bedrohten sie mit Ästen. Als die MĂ€nner auf die Tiere schossen, zogen sie sich wieder in die BĂŒsche zurĂŒck. Ein Affe wurde durch einen Schuss getötet.

Beschreibung: De Loys beschreibt den Affen als 1,50 m groß, mit rotbraunem, struppigen Fell und 32 ZĂ€hnen, wobei sĂŒdamerikanische Affen meistens 36 ZĂ€hne haben. Außerdem besitzt der Affe lange Arme und FĂŒĂŸe, die sich gut zum Greifen eignen, was ihn an einen Klammeraffen erinnern lĂ€sst. De Loys ist der Namensgeber des De-Loys-Affen.

Anhang: Manchmal geht man davon aus, dass François de Loys das Foto gefÀlscht hat, indem er einen Spinnenaffen auf eine Kiste setzte, die kleiner war, als er sagte, und den Schwanz des Affen entweder abschnitt oder beim Fotografieren versteckte.

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